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Die 20 führenden Intellektuellen der Welt

Mit Ranglisten ist das so eine Sache. Egal ob es um Länder, Städte oder Universitäten geht - jede solche Liste - zumindest aber jede, die es wert ist, angefertigt zu werden - sorgt zunächst einmal für Diskussionen. Als wir unsere Leserinnen und Leser in der letzten Ausgabe baten, darüber abzustimmen, wer die zurzeit führenden Intellektuellen der Welt sind, sind wir schon davon ausgegangen, ein großes Feedback zu bekommen.

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Geschrieben von Fethullah Gülen   
Mittwoch, 26 Mai 2004

Durch den Propheten Muhammad lernte die Menschheit die wahre Zivilisation kennen und schätzen. Alle Bestrebungen, die nach seinem Tod zur Verwirklichung einer wahren Zivilisation unternommen wurden, waren nichts anderes als Anwendungen seiner Prinzipien (bzw. Versuche, seine Prinzipien anzuwenden), die auf unterschiedliche neue Situationen übertragen wurden. Aus diesem Grunde verdient er, Gründer echter Zivilisationen genannt zu werden.

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Der Prophet Muhammad lehnte Faulheit und faule Menschen ab. Die Arbeit hingegen pries er als eine Form der Anbetung, und er lobte die hart arbeitenden Menschen. Er richtete die Blicke seiner Anhänger auf Horizonte, die hinter dem Zeitalter, in dem sie leben, liegen. Er lehrte sie, wie sie zu stabilisierenden Elementen in einer harmonischen Welt werden können.

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Der Prophet Muhammad ist ein unübertroffenes Schwert der Tapferkeit und der Beredsamkeit, das sich gegen jede Art von Unglauben und Unzivilisiertheit richtet. Er verkündete die Wahrheit mit kristallklarer Stimme und zeigte der Menschheit den Weg zur wahren Existenz.

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Wenn es denn einen Menschen gibt, der den größten Hass der Unwissenheit, des Unglaubens und der Brutalität auf sich zieht, dann ist dies Muhammad. Wer nach der Wahrheit sucht und wem nach wahrem Wissen dürstet, wird ihn letztendlich finden und seinem Weg folgen.

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Der Prophet Muhammad verkündete der Menschheit wahre Freiheit und verankerte im Bewusstsein der Menschen die Gewissheit, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Er setzte durch, dass sich Überlegenheit einzig und allein auf Rechtschaffenheit, Frömmigkeit und Moral gründen kann. Er betrachtete die Aufrechterhaltung der Wahrheit im Angesicht aller Unterdrücker und aller repressiven Gedanken als eine Form der Verehrung.

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 01 Juni 2006 )
 
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